¿ FalseTruth ?

 

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Die mediale Macht in den Fälle Edathy und Hoeneß

Ein aktuelles Ereignis beschäftigt mich doch sehr, dabei geht es hier viel weniger um die politischen Auswirkungen sondern mehr um die Macht der Medien. Doch von Anfang an. Zu meinen morgentlichen Lektüren gehört neben der FAZ und dem Handelsblatt auch die Bild Zeitung.
Die letzten Wochen war die Bild voll mit den Steuereskapaden von Uli H. und welches Leid er jedem einzelnen Bürgern damit angetan hat. Klar, der Mann hat Steuern hinterzogen und auch der Prozess wurde verdächtig schnell abgeschlossen, aber was häufig vergessen wird ist, dass er nur durch seine Selbstanzeige Strafrechtlich belangt werden konnte. Nun will ich aber gar nicht Herrn Hoeneß verteidigen, sondern eher eine Überleitung zu dem schaffen, was noch in dieser Zeit passiert ist. Der Fall Edathy ! Dieser scheint mir untergegangen zusein bedingt durch den Fehltritt von Herrn Hoeneß. Ein deutscher Spitzenpolitiker der im Besitz von Kinderpornografischen Material ist und dessen Laptop plötzlich verschwindet als gegen Ihn ermittelt wird? Klingt irgendwie etwas komisch. Desweiteren ist es für mich schleierhaft wie das öffentliche Interesse an einem Sport Manager größer sein kann als an einem Vertreter des Volkes des nachweislich mit Kinderpornografie in Kontakt steht. Wurde da vielleicht von Seiten der Medien nach geholfen? Fakt ist, dass dieser Mann Fotos von nackten Jungs hat. Die Fotos sollen am Rande der legalität sein, gut, aber was macht ein Spitzenpolitiker mit Akt Bildern von kleinen Kindern. Da es sich dabei um keine Straftat handelt, liegt an einer juristischen lücke. Nebenbei ja jetzt noch rausgekommen ist, dass er auch im Besitz von Pornografischem Material war. Zurück zu Uli H. , während dieser von den Medien und den verärgerten Lesern gelyncht wird und auch vor der Familie kein halt gemacht wird um den Mann nach allen Regeln der Kunst endgültig zu ruinieren, schießt Edathy aus dem Ausland mit Sätzen, dass sein privatleben niemanden etwas angeht und er sich keiner Schuld bewusst fühlt. In den gängigen Talkshows um Herrn Lanz und Frau Illner wurde das Thema Hoeneß nochmal aufgebauscht, ich glaube Edathy habe Sie vergessen. Mir scheint es als ob sich um Edathy keiner wirklich interessiert. Die Bild Zeitung, die es den Lesern bei dem Thema Hoeneß erlaubt ihren Frust zum Ausdruck zu bringen, hat die Kommentarfunktion bei Edathy gesperrt. Hoeneß war in den letzten Wochen auf mehr Titelseiten als Heidi Klum in ihrer kompletten karierre, Edathy trifft man frühestens auf Seite drei, und dann allen Ernstens noch mit der Frage, ob es ok ist, ihn an den Pranger zustellen. Nun ich glaube der Leser interessiert sich für Edathy genauso wie für Hoeneß. Der eine wurde nur konsequent von den Medien vernichtet, während der andere systematisch geschützt wird.
7.5.14 17:21


Game of Politics - Das Spiel um Griechenland

Die Situation um Griechenland verliert so schnell nicht an Spannung. Doch von Anfang an:

Geografisch ist Griechenland ein traumhafter Fleck Erde.Wer einmal das Glück hatte die Menschen und das Land besser kennenzulernen wird mir sicher zustimmen. Aber in den letzten Jahren hatte Griechenland ausser mit Rotwein vorallem im Finanzsektor nicht immer das richtige Händchen. Deshalb warf die aktuelle Meldung, dass Griechenland zurück auf dem Kapitalmarkt ist auch direkt die ein oder andere Frage auf.

Nun erstmal die Eckdaten:


- Griechenland ist zurück auf dem Kapitalmarkt.
- Auf die Wertpapiere gibt es 5 % Rendite.

- Die Griechische Schuldenqoute ist so hoch wie 170% der Wirtschaftsleistung.

Angenommen Griechenland wäre kein Land sondern ein Unternehmen.

Da fünf Prozent auf dem Aktienmarkt ein attraktives Angebot sind, lockt dies nun viele potentielle Käufer an.
Die Käufer müssten bei einem normalen Unternehmen auf der Hut sein, da ein solches, dessen Aufwände 170% höher sind als dessen Erträge nicht profitabel zu laufen scheint.
Ein solches Unternehmen, könnte die 5% Rendite niemals bezahlen, die sich die Aktionäre nach einem gewissen Zeitraum versprechen.

Was passiert nun aber mit Griechenland, dass ja kein Unternehmen ist ?

Eigentlich ganz einfach, erst kaufen die Aktionäre alle möglichen Papiere auf und warten dann auf Ihre Rendite, genau wie bei einem Unternehmen. Jetzt kommt die Frage auf, wieso kaufen die Aktionäre nun diese Papiere, wenn Griechenland gar nicht liquide genug ist um die Rendite auszuschütten.
Der Grund ist, dass Sie trotz der schlechten Wirtschaftsleistung in der Lage sind die Rendite zu bezahlen, mithilfe der EU.

Wenn ein normales Unternehmen die Rendite nicht ausschütten kann, weil es pleite ist, hat der Aktionär einfach gesagt, pech gehabt. Griechenland hat aber die EU im Rücken. Wenn Griechenland nun also pleite ist, fängt die EU Sie wieder auf. Das ganze ist also nur ein Spiel auf Zeit. Weder Griechenland noch die EU profitiert allerdings davon, was natürlich die Frage aufwirft, wer denn dann? Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass die Aktionäre profitieren, da Griechenland durch die EU sicher ist wie ein Tor von Ronaldo in der champions league.
Diese Aktionäre sind nun aber nicht die einfachen Wertpapierkäufer wie bei einem Unternehmen, sondern die großen Banken. Diese decken sich nun mit den begehrten Papieren zu erst ein, desweiteren verfügen Sie auch über die nötige liquidität genug aufzukaufen. Allen vorran meine "lieblingsbank" Goldman Sachs. Es ist natürlich nur ein blöder Zufall, dass gerade ehemalige Goldman Sachs Mitarbeiter bei der EU Führungsrollen schmücken.

7.5.14 17:45





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